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Glück ist ein Stück Schokolade

200 Jahre nach Kant - Brauchen wir eine neue Moral?

Alexander und Wilhelm von Humboldt
Bildungsidee und kosmopolitisches Denken in einer globalisierten Welt

Raum, Zeit und Bewegung
Einstein und die philosophischen Folgen

Licht und Schatten der Globalisierung

Klettergarten Angst

 

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Glück ist ein Stück Schokolade

Ausgehend von der Frage „Was ist Glück?“ werden in diesem Vortrag Glückskonzepte antiker und neuzeitlicher Philosophen der modernen Glückssuche durch möglichst viel Bedürfnisbefriedigung gegenübergestellt. Die Antworten und Anweisungen sind vielgestaltig und münden neben praktischer Lebenskunst in die Frage „Was ist ein gutes Leben?“ Zahlreiche Gespräche in meiner Philosophischen Praxis führen genau zu solchen Fragen der Lebensqualität und Zufriedenheit. Kann zwischen Stress, Burn-out und Leiden Glück mehr sein als die Abwesenheit von Unglück? Jeder braucht seinen Süden. Aber ist Coolness und Easy Living die Antwort?

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200 Jahre nach Kant - Brauchen wir eine neue Moral

In diesen finsteren Zeiten ist die Moral schwer zu finden. Oder gibt es sie gar nicht mehr? Kann man heute noch nach allgemein gültigen Grundsätzen leben? Wer glaubt noch an Politiker, an den Staat oder an die Kirche? Wer lebt noch moralisch, betrügt nicht und hinterzieht keine Steuern? Welche Werte gelten noch? Oder gelten Werte, zu denen wir nie gefragt wurden?
Die Zeit ist reif für eine neue Diskussion über die Moral des 21. Jahrhunderts!
200 Jahre nach Kant, sollen in diesem Vortrag die Thesen des Philosophen wieder ans Licht geholt, die Entwicklung der Diskussion um die Ethik und Moral skizziert und mit den Anforderungen der Neuzeit verglichen werden. Kants Analyse der handelnden Vernunft soll uns dabei leiten. Am Ende steht die Frage nach der Gültigkeit unserer moralischen Grundsätze für unsere Handlungen und Entscheidungen.
Ist gut, was mir Lust verschafft? Oder ist gut, was mich glücklich macht? Ist es gut, weil es nützlich ist, weil es geschrieben steht, oder weil ich gar aus einem Pflichtgefühl heraus handle?

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Alexander und Wilhelm von Humboldt
Bildungsidee und kosmopolitisches Denken in einer globalisierten Welt

Ein bemerkenswertes Brüderpaar - Wilhelm von Humboldt, geboren 1767, und der zwei Jahre jüngere Alexander. Sie werden in eine Zeit hineingeboren, die den Menschen als eigenverantwortliches, selbständig handelndes Individuum entdeckt und in diesem Sinne auch die Freiheit und Würde jedes einzelnen Menschen anerkennt - das Zeitalter der Aufklärung.

Von der Anlage her trägt es sie in unterschiedliche Gebiete. Wilhelm, der Staatsmann, Diplomat, Bildungspolitiker und Sprachforscher, sucht den Geist im menschlichen Ausdruck und in der tätigen menschlichen Gestaltung, insbesondere mithilfe von vergleichenden Studien der Sprachen. Alexander, Forschungsreisender, Begründer der Geophysik, Kosmologe, sucht den Geist (die Kräfte) in dem, was den Menschen umgibt, in Natur und Kosmos. Gemeinsam ist ihnen jedoch der Ansatz, durch die gründliche und vorurteilslose Beobachtung der Erscheinungen, die Prinzipien der gestaltenden Kräfte und ihre Entwicklung zu erkennen.

Aus heutiger Sicht sind die Gebrüder Humboldt mit ihrem Lebenswerk Vordenker einer gerechten Globalisierung. Ihre Methoden des Forschens und der Darstellung der Forschungsergebnisse sind beispielhaft.

Der Vortrag diskutiert ihre wesentlichen Errungenschaften in Bildung und Forschung und stellt sie in den Kontext der aktuellen Globalisierungsdebatte.

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Raum, Zeit und Bewegung.
Einstein und die philosophischen Folgen

Wir irren, wenn wir meinen, Raum und Zeit seien absolut und unveränderlich. Nach Einsteins Relativitätstheorie gibt es keinen Zustand von Raum und Zeit für sich als absolute Größen. Vielmehr spricht Einstein von einem raumzeitlichen Kontinuum bzw. der Raumzeit. Alle Theorien und Welterklärungen, die sich auf die Vorstellung einer absoluten Zeit und eines unveränderlichen Raumes stützen, sind damit in Frage gestellt. Für Einstein stehen Raum und Zeit in wechselseitiger Abhängigkeit. Sie sind dynamische Größen und abhängig vom Standpunkt des Beobachters, eben relativ. Aber was heißt das? Welche Schlüsse können wir daraus ziehen? Gibt es noch eine Ewigkeit und wen holt die Vergangenheit ein?

In dem Vortrag soll auf philosophischem Wege diesen Fragen nachgegangen und versucht werden, eine Vorstellung davon zu gewinnen, dass Raum und Zeit als eine sich wechselseitig bedingende Einheit zu begreifen sind, als ein Ereignisraum. Auch soll ein kurzer Abriß von Einsteins Leben, den Menschen, Denker und Physiker in seiner eigenen "Raumzeit" sichtbar machen, mit allen Um- und Widersprüchen.

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Licht und Schatten der Globalisierung

Die Globalisierung ist Realität und verändert unseren Alltag. Sie ist Folge der Internationalisierung der Märkte und Informationen. Längst geht es nicht mehr um die Frage, ob man die Globalisierung ablehnt oder begrüßt, sondern um das „Wie“ dieses Prozesses und seine Gestaltung. Grenzen verschwinden, alles wächst zusammen. Ist dies die Botschaft von Freiheit, Vielfalt und Lebenslust, oder eher das Lied von Schutzlosigkeit, Verlusten und Niedergang? Dies soll in dem Vortrag thematisiert werden.

Vom Globalisierungs-Roulett und dem Wegfall aller Grenzen gelangen wir zur Welt als vernetztes Dorf. Sehen omnipotente Mächte am Werk und teilen das Unbehagen über wenige Gewinner und zu viele Verlierer. Wer kann Geld, Bildung und Flexibilität mobilisieren und zum modernen Nomaden werden? Und stehen dem Weniger an Sicherheit und Mehr an Risiko wirklich größere Chancen gegenüber? Am Schluss stehen die Fragen zur Diskussion: Was ist zu tun? Lässt sich eine andere Wirtschaftsethik durchsetzen? Wie wollen wir in Zukunft miteinander handeln?

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Klettergarten Angst

Der Vortrag handelt von der Angst als Ort der Lebenskunst,
warum es befreiend ist, der Angst zu begegnen, warum man bei der Angst das Begreifen wörtlich nehmen sollte, und von den drei Bedeutungen des Wortes „Aufheben“ und deren Bedeutung für das Angst-Haben.

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